Ich bin in eine Welt hineingewachsen, in der Themen wie Bewusstsein, Energie und Aussersinnliche Wahrnehmungen ganz selbstverständlich ihren Platz hatten. Meine Eltern haben mir diesen Zugang mitgegeben – und ich durfte schon früh eintauchen in das, was zwischen den sichtbaren Ebenen wirkt.

Mein eigener Weg war dabei alles andere als gerade. Er war geprägt von sehr schönen, erfüllenden Momenten… und von Zeiten, die mich gefordert, geformt und manchmal auch an meine Grenzen gebracht haben. Zeiten, in denen ich lernen durfte, hinzuschauen, auszuhalten, loszulassen… und mich immer wieder neu auszurichten.

Ein ganz wichtiger Teil dieses Weges war und ist meine Rolle als Mutter von zwei wunderbaren, heute erwachsenen Söhnen. Mit ihnen durfte ich wachsen, lernen, loslassen… und immer wieder neu verstehen, was es bedeutet, wirklich da zu sein – und gleichzeitig den eigenen Raum nicht zu verlieren.

Und heute darf ich das Leben noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive erleben – als Grossmutter. Eine Rolle, die mein Herz auf eine stille und tiefe Weise berührt.

Ein wesentlicher Wendepunkt auf meinem Weg war, meine eigenen Grenzen überhaupt erst wahrzunehmen… und sie auch ernst zu nehmen. Nicht mehr ausweichen, nicht mehr „dem lieben Frieden willen“ alles gutheissen, nicht mehr über mich selbst hinweggehen.

Sondern lernen, für mich einzustehen. Klar zu werden. Ehrlich hinzuschauen auch wenns schmerzt. Und auch zu handeln – nicht nur zu verstehen.

Ich glaube heute, dass genau darin ein tiefer Schlüssel liegt – sich selbst den Raum zu geben, den die eigene Seele braucht, um zu wachsen. Und dass gerade die herausfordernden, schweren und manchmal auch unbequemen Wege oft diejenigen sind, die uns am nachhaltigsten tragen.

Neben diesem persönlichen Weg hat mich auch meine fachliche Entwicklung über viele Jahre hinweg begleitet. Bereits in den 90er-Jahren durfte ich tief in die Bereiche Parapsychologie und Psychologie eintauchen. Daraus hat sich Schritt für Schritt ein Weg entwickelt, der mich über energetische Arbeiten wie Reiki, über Hypnose, Reinkarnationstherapie, Traumatherapie und körperorientierte Ansätze geführt hat.

Auch die Arbeit mit Essenzen, Edelsteinen, Kräutern und feinstofflichen Ebenen hat mich über viele Jahre hinweg begleitet und geprägt.

Und ja… ich gehöre zu denen, die nicht einfach einmal etwas lernen und es dann „abhaken“. Ich gehe gerne tiefer, verbinde, hinterfrage und lasse die Dinge wachsen.

So sind über die Zeit auch weitere Wege dazugekommen – wie die Atemtherapie oder die Arbeit mit der Ahnen-Epigenetik, die mein Verständnis für Zusammenhänge nochmals auf eine neue Ebene gebracht haben.

Viele meiner Weiterbildungen waren dabei weniger ein „Neues Lernen“, sondern vielmehr ein Erinnern, Vertiefen und Zusammenführen von dem, was sich über all die Jahre in mir aufgebaut hat.

Und trotz all dem Wissen – oder vielleicht gerade deshalb – weiss ich heute:

Es geht nicht darum, wie viel wir wissen oder wie viele Wege wir gegangen sind. Sondern darum, wie gut wir uns selbst wahrnehmen – und ob wir bereit sind, einem anderen Menschen auf allen Ebenen wirklich zu begegnen.

Mit Echtheit – Klarheit  und Herz. Und mit dem Mut, auch unbequeme Wahrheiten zu halten.